Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 26.08.2026, 09.18 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
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Perlentaucher-Fakten

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Rezensionsnotizen
68521
Bücher
38655
Buchautoren

Übersicht

IM KINO

Baden im flachen Wasser

19.08.2026. Berlin, janz weit draußen: Zwischen Badeseen und Baumärkten schlägt sich der 16-jährige Ilay durch einen trägen Sommer. Saša Vajdas "The Lights, They Sleep" ist durchweg durchdacht und klug komponiert. Gleichzeitig würde man den arg kommunikationsscheuen Film auch immer wieder gern aus der Reserve locken. Von Lukas Foerster. Mehr...

IM KINO

Auf links gedrehtes Dinosaurierland

11.08.2026. Wo einst Langeweile gähnte, wüten plötzlich Dinosaurier: David Robert Mitchells schöner Sommerblockbuster "The End of Oak Street" inszeniert in bester Spielberg-Manier den Einbruch des Bedrohlichen in in den amerikanischen Vorstadt-Alltag. Von Kamil Moll. Mehr...

IM KINO

Theater der Blicke, Theater der Gesten

11.08.2026. Eine Absolutistin, eine Pragmatikerin und eine Freubeuterin der Liebe stehen im Zentrum von "Drei Freundinnen". Emmanuel Mourets meisterlicher neuer Film zeigt, wie komplex Angelegenheiten des Gefühls sind, wenn man ihnen offenherzig und ohne moralistische Scheuklappen nachspürt. Von Lukas Foerster. Mehr...

IM KINO

Am Ende fordert der Wald sein Recht

05.08.2026. Zu laut, zu behaart und es schläft nicht: Irgendwas stimmt nicht mit dem Kind, das in finnischen Wäldern aufwächst. Hanna Bergholms Horrorfilm "Nightborn" zeigt das Unheimliche in einem klassisch freudianischen Sinne: als das verdrängte Eigene.  Von Benjamin Moldenhauer. Mehr...

IM KINO

Geisterhafte Fast-Präsenz

05.08.2026. Das Nachleben eines Menschen in den Leben dreier anderer: Sandra Wollners in Cannes gefeierter "Everytime" zeigt, dass der Tod nicht das Ende ist. Dennoch hebt der Film erst richtig ab, wenn er von Berlin nach Teneriffa wechselt und aus Trauerarbeit Trauerdelirium wird. Von Lukas Foerster. Mehr...

IM KINO

Direkt ins Auge des Vogels

22.07.2026. In der Begegnung mit dem Habicht Mabel wird eine Naturwissenschaftlerin selbst zum komischen Vogel: Philippa Lowthorpes "H wie Habicht" erzählt, basierend auf dem Sachbuchbestseller Helen Macdonalds, von einer Frau und ihrem Anti-Haustier. Der Film verwildert im Blick auf den Raubvogel selbst nicht - und rührt doch an Grundsätzlichem. Von Lukas Foerster. Mehr...
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Archiv: Presseschauen

Berlin ist nicht so hübsch

26.08.2026.Alle trauern um Dolly Parton, die Country-Legende, die laut SZ noch die gesamte USA hinter sich vereinen konnte. Die Filmkritik feiert Brezel Görings Berliner Undergroundfilm "Für immer 16" - die taz fühlt sich pudelwohl auf dieser bunt-bekloppten Spielwiese. Die taz erkundet mit dem Expressionisten Rolf Nesch außerdem das neuronale Netz von Hamburg. Zeit Online fragt derweil, warum alle Welt in Zürich zu Vilhelm Hammershøis ausgesprochen stillen Bildern pilgert.

Heute ist davon nichts übrig geblieben

26.08.2026.In der NZZ erzählt der russische Journalist Andrei Kolesnikow, wie wenig Perspektiven jungen Russen inzwischen noch bleiben. Der Guardian beobachtet, wie sehr sich das polnisch-ukrainische Verhältnis schon wieder abgekühlt hat. In der Jüdischen Allgemeinen empfiehlt Götz Aly, alle Subventionen zu kürzen, um von oben nach unten umzuverteilen. Alle 30 Minuten stirbt ein Mensch im Osten der Demokratischen Republik Kongo an Ebola, berichtet die SZ.  Das Russische Haus in Berlin steht im Verdacht, vom Kreml für Spionage genutzt zu werden: Der Tagesspiegel überlegt, welche Auswirkungen Sanktionen auf das Goethe-Institut in Moskau hätten. 

Archiv: Bücher

Fahrerlaubnis, Margonwasser, Kraxe

25.08.2026.Die FAZ öffnet mit Vergnügen Ingo Schulzes literarische Matrjoschka "Das Wasser im August". Außerdem spürt sie in den Versen der deutsch-dänischen Autorin Liv Thastum fernen Sagen nach. Die NZZ freut sich über Suspense aus dem Einzelhandelsmilieu in Yael Inokais Krimi über einen ermordeten Kaufhausboss. Die taz ist beeindruckt von Kobai Halstenbergs Oral History, in der obdachlose Jugendliche ihre Geschichte erzählen. Dlf Kultur empfiehlt Ilse Losas autobiografischen Roman, in dem sie von ihrer eigenen Flucht aus Nazideutschland nach Portugal erzält. 

Sinn für Schlamassel

24.08.2026.Die FAZ lässt mit Johanna Schaibles Kinderbuch Sonne und Mond aufgehen. Mit Hannah Ritchie wappnet sie sich für eine Diskussion mit Klimaskeptikern. Die FR empfiehlt wärmstens den Roman "Glaszeit" von Leh Wei Liao über eine Ärztin in Taipeh. Die NZZ plädiert mit Corine Pelluchon für eine weibliche Ethik. Die SZ will sich von Isabel Allende nichts über das Schreiben beibringen lassen, aber genießt Anekdoten aus ihrem Leben. Die taz klärt mit Jean-Luc Fromental und Yslaire einen Mord im finsteren Brüssel zur Zeit der deutschen Besatzung auf. 

Archiv: Magazin

Jene mühsam erkämpfte Freiheit

28.07.2026.Nach dem CSD-Attentat fragen die Medien nach einem möglichen Versagen der Behörden, zu diesem Zeitpunkt sicher zurecht. Aber das eigentliche Versagen lag vorher. Der Attentäter Abdul Ballout war Deutscher. Er sprach Deutsch. Er ist auf deutsche Schulen gegangen. Er wurde von deutschen Lehrern betreut. Ballout ist trotz seiner deutschen Sozialisierung abgedriftet. Was sagt das über die Qualität der Sozialisierung? Über einen Elefanten im Raum.

Zwischenredestromland

21.07.2026.Der Perlentaucher hat mit "Toledo", dem Programm des Deutschen Übersetzerfonds, eine neue Kolumne - "Mind the Gap" gestartet: Hier geht's ums Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Im zweiten Teil der Kolumne schreibt die Russisch-Übersetzerin Olga Radetzkaja: "Es sollte mich nicht wundern, wenn gerade übersetzte Literatur wegen der Extraportion Leben, die sie enthält, zum begehrtesten Rohmaterial zählt, mit dem die synthetischen Gehirne der großen Sprachmodelle gefüttert werden."

BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

Ulrich Peltzer. Der verlorene Schlaf - Roman. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2026.Ulrich Peltzer: Der verlorene Schlaf
1832: Évariste Galois, 20 Jahre jung, unglücklich verliebt, stirbt an den Folgen eines Bauchschusses. In der Nacht vor dem Duell bringt er noch schnell eine mathematische…
Dilek Mayatürk. Wenn du lächelst, zerfällt ein roter Apfel in Scheiben. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg, 2026.Dilek Mayatürk: Wenn du lächelst, zerfällt ein roter Apfel in Scheiben
"Wenn Du lächelst, zerfällt ein roter Apfel in Scheiben" ist ein Lyrikband, in dem große Gefühle und starke Gedanken miteinander verwoben werden. Er nährt sich aus dem tiefgründigen…
Hiroko Yoda. Acht Millionen Wege zum Glück - Eine faszinierende Reise zu Japans spirituellem Erbe. dtv, München, 2026.Hiroko Yoda: Acht Millionen Wege zum Glück
Ein Blick in die japanische Seele - und der Schlüssel zu mehr innerem Frieden Viele Menschen finden heute Halt in japanischen Lebensweisheiten, doch woher kommen die spirituellen…
Jussi Jubitsch. Gute-Quatsch-Nacht - (ab 3 Jahre). Carl Hanser Verlag, München, 2026.Jussi Jubitsch: Gute-Quatsch-Nacht
Mit Illustrationen von Susanne Straßer. Zungenbrecher zur guten Nacht: großer Vorlesespaß inklusive verknoteter Zungen und Lachanfälle. Wenn fünf Hüttenhütehunde in einer…

Alle aktuellen BuchLink-Leseproben finden Sie hier
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