Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 25.08.2004
Schweizer Künstler, weiß Ulf Erdmann Ziegler, "gehen sehr spezielle Wege und pflegen ihr Werke bis zum Feinschliff". So auch Balthasar Burkhard, dessen fotografische Arbeiten uns der Rezensent als eine Form der "Abwendung oder Introspektion" erklärt. Dabei interessiere Burkhard nicht der, sondern "das Moment der Wandlung in einem ruhenden Objekt". In den Naturstudien und Tierporträts findet der Rezensent dieses Moment auch sehr gut eingefangen, allein die ebenfalls in diesem Band enthaltenen frontalen Künstlerporträts stören ihn. Schließlich weist Ziegler noch auf die Schwärzen in Burkhards Fotografie hin: "Sie zieht an gegen den Sog des guten Geschmacks."
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