120 Minuten. Sprecher: Maria Becker und Will Quadflieg. Heinrich von Kleists "Penthesilea" hat lange Zeit Ratlosigkeit, Abwehr und gar Abscheu hervorgerufen. Nicht nur Goethe, dem Kleist sein Trauerspiel "auf den Knien (s)eines Herzens" andiente, mokierte sich über das Stück und teilte höflich abwehrend mit, dass er sich damit "noch nicht anfreunden" könne. Selbst in Kleists Freundeskreis gab es wenig Verständnis für dieses Drama, das alle guten Sitten und überlieferten ästhetischen Maßstäbe sprengte. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit dem Eintritt in den Expressionismus, wendete sich das Blatt. Penthesilea erschien als ein "Muster titanischen Ringens", Kleist als ein Vorläufer der Moderne. Es dauerte fast 70 Jahre, bis das Stück zum ersten Mal auf die Bühne kam.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…