Michael Moore war schon berühmt, als George W. Bush nicht zu träumen wagte, einmal Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Doch seit Bush die USA regiert und seinen "Krieg gegen den Terror" eröffnet hat, ist Moore ein globaler Superstar. Kay Sokolowsky zeichnet Leben und Werk des Regisseurs und Satirikers nach und lässt dabei Verehrer, Freunde, Kritiker und Feinde zu Wort kommen. Sein Buch ist unverzichtbar für alle, die von Michael Moore nicht kaltgelassen werden - im Guten wie im Bösen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.02.2006
Kurz, aber heftig lobt Dorothea Heintze Kay Sokolowskys Buch über Michael Moore. Heintze verhehlt ihre Sympathien für den ungehobelten Filmemacher nicht. In ihren Augen stellt Sokolowsky die Glaubwürdigkeit des "dicken Amis" wieder her, dem sie vor allem vorgworfen sieht, dass seine Kritik an amerikanischen Zuständen und Wirtschaftsbossen von seinem Hamburger- und Cola-Konsum konterkariert werde. Vor allem lobt Heintze Sokolowskys gründliche Sichtung von Moores Texten und Filmen.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr…