Mit einem Vorwort von Peter Bichsel. Kurt Martis lyrische Totenreden sind ein Klassiker der Schweizer Literatur. Seit ihrer Erstveröffentlichung haben sie nichts von ihrer Aktualität und Brillanz verloren. Selten wurde so offen über den Tod und die Trauer geschrieben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 01.11.2001
Sabine Peters zeigt sich stark beeindruckt von diesem wie eine Korrespondenz aufgebauten Roman aus dem Jahr 1969. Auch heute habe dieses Werk nichts von seiner Faszination verloren, selbst wenn es ein "christlich motiviertes" Buch sei, das den Tod behandelt. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich sei dieses Buch äußerst ungewöhnlich und mutig. Der Autor schreibe "schnörkellos, pointiert, provokativ" in seinen in Gedichtform verfassten Texten, die er Zitaten gegenüberstellt. Auch inhaltlich überrasche der Autor, da er Bekanntes aus dem Kontext löst und sich über die christlichen "Trostfloskeln", die in der Kirche beim Umgang mit dem Tod üblich sind, hinwegsetzt und den Texten zudem auch "eine soziale und politische Dimension" hinzufüge. Ein großes Lob für einen Autor, der seine Leser mit "Ernüchterung und Desillusionierung" konfrontiert.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr…