Angesichts der Bedrohung durch Kriege und Gewalt geraten unsere Überzeugungen und gesellschaftliche Werte zunehmend ins Wanken. Die Frage: Wer verteidigt im Ernstfall unser Land, unsere Freiheit?, lässt bestehende Männerbilder plötzlich in anderem Licht erscheinen. Brauchen wir jetzt vielleicht Männer, die sich klassischer Rollenmuster erinnern, ohne neue Interpretationen ihrer Rolle preiszugeben? Matthias Politycki macht sich auf die Suche nach einer neuen alten Männlichkeit. Bei der Lektüre von Borges und Hemingway fördert er überraschende Erkenntnisse zutage, und durch Verknüpfung von Literatur, Gegenwartsdebatte und persönlich Erlebtem gelingt ihm ein Essay zu einer der drängenden Fragen unserer Zeit.
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