Als im 17. Jahrhundert in den Niederlanden die Tulpe en vogue wird, setzt ein wahrer Run auf die exotische Blume aus dem Orient ein. Preise in schwindelnder Höhe, Betrug und Spekulation versetzen das Land in ein wahres Tulpenfieber - und stürzen es in den ersten Börsencrash der Geschichte. Ein wirtschaftliches Desaster, dessen Ausmaße sich nur mit dem Schwarzen Freitag 1929 an der New Yorker Börse vergleichen läßt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.04.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "rox." merkt es in seiner Kurzrezension gleich an: Der "Tulpenwahn", der die Preise für Tulpenzwiebel in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts auf irre spekulative Höhen trieb, erinnert ein bisschen an den heutigen Boom an den Börsen. Interessant findet der Rezensent allerdings auch, dass der Band auf weithin unbekannte Aspekte jener historischen Periode aufmerksam macht.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr…