Die Arbeiten iranischer Fotokünstler sind voller Widerstandsgeist und höchst innovativ. Dabei erfolgt die künstlerische Reaktion auf politischen Terror stets provokant und künstlerisch anspruchsvoll. Eine ganze Generation von Künstlern sucht Befreiung mit der Waffe der Imagination. Der Band präsentiert ein überraschend breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen, das den westlichen Mainstream in den Schatten stellt. Zu den bekanntesten Fotografen zählen Abbas, Reza Aramesh, Shirin Neshat, Parastou Forouhar, Abbas Kiarostami, Kaveh Golestan, Amiral Ghasemi und Shadi Ghadirian. Jeder der 36 vertretenen Fotografinnen und Fotografen, darunter auch Vertreter der Diaspora, liefert ein Statement zu seinem Leben und seiner künstlerischen Arbeit.In Kooperation mit der Prince Claus Fund Library, Niederlande
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…