Ein Berlin-Buch der besonderen Art - das Portrait einer Stadt in neuen Liedern und Gedichten von Wolf Biermann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Wenig Überraschendes hat Matthias Kuhn offensichtlich in diesem Buch gefunden.. So merkt er zunächst einmal an, dass der Leser den durchaus "Biermann-typischen Jargon" erwarten darf. Manche Texte findet er inhaltlich "bärbeißig-sentimental" (so beispielsweise "Journaille", in dem es um die Skrupellosigkeit von Journalisten geht). In anderen spüre man aber durchaus Biermanns Kraft, und man könne sogar - in völliger Unkenntnis der Melodie - "die schrille Stimme des Alten" den Refrain singen hören. Kuhn weist darauf hin, dass die CD bei Zweitausendeins erhältlich ist. Biermanns Stärke sei eindeutig die Poesie, die Kuhn deutlich über die Prosa des Dichters stellt. Aber er leugnet auch nicht, dass ihm viele der Biermanntexte heute nicht mehr zeitgemäss erscheinen.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr…